Erste Anzeichen für Venenleiden


Rosskastanien und Weinlaub helfen
Erste Anzeichen für Venenleiden

Geschwollene Knöchel, kribbelnde Beine oder Stauungsgefühle in den Waden sind erste Anzeichen eines Venenleidens. Dann heißt es handeln: Extrakte aus Rosskastanien und rotem Weinlaub unterstützen die Behandlung.

Beschwerden ernst nehmen

Mit einer Venenschwäche ist nicht zu spaßen. Anfangs treten die Beschwerden meist nur in den Waden und vor allem tagsüber auf, später können die Schwellungen und Stauungsgefühle das ganze Bein umfassen und klingen dann auch nachts nicht mehr ab. Wer schwere Beine, geschwollene Knöchel oder kribbelnde Waden hat, sollte deshalb seine Venenfunktion von einem Gefäßspezialisten (Phlebologen) untersuchen lassen. „Unbehandelt können daraus ernsthafte Folgeerkrankungen entstehen. Neben tiefen Krampfadern drohen auch Unterschenkelgeschwüre oder ein Venenverschluss mit Gefahr der Lungenembolie“, weiß Dr. Utta Petzold, Phlebologin bei der BARMER-GEK.

Hilfe aus der Natur

Die klassische Therapie besteht aus dem Tragen von Kompressionsstrümpfen. Extrakte aus Rosskastanien und Weinlaub können die Behandlung unterstützen, wie zahlreiche klinische Studien belegen. Die pflanzlichen Extrakte dichten die Venenwände ab und verhindern, dass Wasser aus dem Gefäß ins umliegende Gewebe gelangt. So schützen sie vor Wassereinlagerungen, sogenannten Ödemen, die für Druckgefühle sorgen und das Bein anschwellen lassen. Darüber hinaus fördern die Extrakte die Durchblutung „Allerdings müssen die Wirkstoffe in ausreichend hoher Dosierung und über mehrere Wochen eingenommen werden, sonst wirken sie nicht“, räumt Dr. Petzold ein. Daher rät die Expertin allen Menschen, die pflanzliche Extrakte einsetzen möchten, zu einer fachlichen Beratung beim Arzt oder in der Apotheke. Dort erhalten Patienten eine Dosisempfehlung.

Patienten sollten zudem keine Präparate aus der Drogerie oder Supermärkten verwenden, denn bei diesen ist die Wirksamkeit oft nicht bewiesen. Greifen Sie stattdessen zu zugelassenen Arzneimitteln aus der Apotheke. Damit sie in der Apotheke verkauft werden dürfen, müssen Studien ihre Wirksamkeit belegen.

News

Kortisonspray schadet dem Baby nicht
Kortisonspray schadet dem Baby nicht

Asthma während Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma scheuen sich oft davor, ihr Kortisonspray zu benutzen. Sie haben Angst, dass das dem Ungeboren schadet. Doch offenbar nutzt das Spray nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind.   mehr

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber
Apotheke an der Friedenseiche
Inhaber Nikolaus Wendel
Telefon 040/48 87 78
E-Mail apotheke-friedenseiche@gmx.de