Reha für Kinder und Jugendliche


Informationsportal gestartet
Reha für Kinder und Jugendliche

Die Kinder- und Jugendrehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und psychischen Auffälligkeiten. Um Eltern, Ärzte und Interessierte hierüber zu informieren, hat die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Rehabilitation und Prävention (DGPRP) eine neue Website ins Leben gerufen.

30.000 sind nicht genug

Mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche nutzen jährlich die Chance einer stationären mehrwöchigen Rehabilitation. Nach Ansicht der Experten sollten es ruhig noch mehr werden. „Viele Eltern kennen die Möglichkeit einer Reha-Maßnahme für ihr krankes Kind nicht. Wir möchten mit diesem Internetangebot aufklären, welche Chancen ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche mit z.B. Asthma, Allergien, ADHS, häufigen Kopfschmerzen, Übergewicht, Schulschwierigkeiten und anderen Gesundheits- und Verhaltensproblemen bieten kann“, erklärt Alwin Baumann, Klinikleiter der Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen und Sprecher der DGPRP. Auch  zahlreiche andere Erkrankungen berechtigen zu einem Antrag auf Reha, etwa Krebs, Diabetes, Neurodermitis oder Morbus Crohn.

Für jedes Kind ein anderes Programm

Eine Kinder- und Jugendrehabilitation dauert mindestens 4 Wochen. Kinder unter acht Jahren werden von einer Person begleitet. Bei älteren Kindern besteht die Möglichkeit der Begleitung, wenn diese medizinisch notwendig ist. „Denn eine Kinder- und Jugend-Rehaklinik ist was komplett anderes als eine Einrichtung für Mutter-Kind-Kuren. Bei der Kinder- und Jugendreha steht allein das kranke bzw. im Alltag beeinträchtigte Kind im Fokus, dementsprechend sind die Rehakliniken personell und räumlich sowie in ihrem medizinischen Leistungsangebot ausgerichtet“, betont der DGPRP-Sprecher.

Jedes Kind erhält einen individuellen Therapieplan, jeweils auf seine Beschwerden angepasst. Die Maßnahmen können verschiedene Sporteinheiten, Ernährungsberatung und gemeinsames Kochen, Physiotherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Entspannungstraining sowie Erfahrungsaustausch in der Gruppe umfassen. Bei Bedarf werden Eltern oder Begleitpersonen im Umgang mit der Erkrankung des Kindes geschult. 

Vom Tapetenwechsel profitieren

Die Kosten für eine Kinder- und Jugendrehabilitation übernehmen die Deutsche Rentenversicherung und die gesetzlichen Krankenkassen. Der Kinder- und Jugendarzt, Kinder- und Jugendpsychiater oder Hausarzt informiert darüber, ob Ihr Kind von einem stationären Reha-Aufenthalt profitieren kann. Dies gilt speziell, wenn ambulante Maßnahmen nicht zum Erfolg führen oder das Kind diese nicht annimmt. Der Austausch mit anderen kranken Kindern kann zusammen mit den individuell abgestimmten Reha-Maßnahmen den jungen Patienten und ihren Familien neue Perspektiven eröffnen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de. Dort findet sich auch eine Übersicht von Reha-Kliniken, die auf Kinder und Jugendliche spezialisiert sind. „Mit dem Angebot wollen wir neben der umfassenden Information auch die Antragsstellung erleichtern. Eltern und Ärzte finden übersichtlich alle wichtigen Formulare, können Fragen stellen und finden auch direkte Ansprechpartner der einzelnen Reha-Einrichtungen“, erläutert Baumann.

News

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.   mehr

Mundgesundheit in der Menopause
Mundgesundheit in der Menopause

Zum Schutz der Zähne

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt werden.   mehr

Krebs durch ungesunden Lebensstil
Krebs durch ungesunden Lebensstil

Übergewicht und falsche Ernährung

Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine gesündere Ernährungsweise verhindern.   mehr

Zoster-Impfung schützt das Gehirn

Ältere und jüngere Frau liegen zusammen gutgelaunt auf einer Picknickdecke im Gras.

Jede fünfte Demenz vermeidbar?

Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.   mehr

Wärmepflaster gegen Schmerzen
Sitzende Frau massiert sich den unteren Rücken. Wärmepflaster können gegen Schmerzen helfen.

Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Ratgeber Thema im Februar

Diese Impfungen müssen sein

Diese Impfungen müssen sein

Kindergesundheit im Blick

Impfen ist wichtig: Es schützt Säuglinge und Kleinkinder vor schweren Erkrankungen und deren lebensl ... Zum Ratgeber
Apotheke an der Friedenseiche
Inhaber Nikolaus Wendel
Telefon 040/48 87 78
E-Mail apotheke-friedenseiche@gmx.de